Die Chemie der langfristigen Wasserspeicherung
Die Entwicklung von Hohlfasermembranen
Warum tauschen Trailrunner und Ultraleicht-Wanderer starre Trinkflaschen gegen flexible, durchflussstarke Soft Flasks ein? Wir nehmen die Hohlfasertechnologie von Katadyn BeFree unter die Lupe.
Wenn man sich schnell durch Gebirgszüge bewegt, zählt jedes Gramm im Rucksack, und jede Sekunde, die man an einem Bach verweilt, summiert sich. Traditionell bedeutete die Wasserfilterung im Backcountry, schwere mechanische Handpumpen mit sich zu führen oder lange auf das Wirken chemischer Reinigungstabletten zu warten.
Die Entwicklung der Hohlfasermembran-Technologie hat die Wasserversorgung im Backcountry für immer verändert und Systeme wie den Katadyn BeFree hervorgebracht.
Wie Hohlfasern funktionieren: Anstatt eines massiven Keramikblocks oder eines dichten Carbonkerns enthalten Hohlfaserfilter hunderte winziger, flexibler Röhrchen, die wie Miniatur-Spaghetti-Stränge aussehen.
Jede strohhalmartige Faser ist porös und weist winzige mikroskopische Poren mit einem Durchmesser von nur 0,1 Mikron (0,0001 mm) in den Seitenwänden auf.
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Inside-Out-Fluss: Wasser tritt in die offenen Enden der Hohlfasern ein oder drückt gegen deren Außenwände.
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Physikalische Filterung: Das Wasser passiert die porösen Seitenwände der Röhrchen. Schädliche Bakterien (wie E. coli) und Protozoen-Zysten (wie Giardia) sind weitaus größer als 0,1 Mikron und werden daher an der Außenseite der Faser blockiert.
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Große Oberfläche: Da hunderte dieser Hohlfasern in einem kompakten Filterkopf gebündelt sind, ist die gesamte für das Wasser verfügbare Oberfläche im Vergleich zur physischen Größe des Filters enorm.